Wappen
11. / 12. Jahrhundert
Die Wappen sind in ihrer klassischen, mittelalterlichen Form vor der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts entstanden
und im Zusammenhang mit dem Auftreten
grosser Ritterheere. Die Aufgabe der Wappen war die Eigenen Truppen von den Feinden zu unterscheiden und die Truppen besser koordiniert in
die Schlacht zu führen.
Die Familienwappen waren in dieser Zeit,
meisst den gutbetuchte oder Adlige vorbehalten
.
Oft hatten diese Familien Untertanen, die in einer Schlacht in kleinen Truppen für die Herren oder Geldgeber
kämpften.
13. / 14. Jahrundert
Für den Aufstieg der großen, aufstrebenden bürgerlichen Familien spielte das Wappen in zweierlei Hinsicht eine zentrale Rolle.
Zum einen war das Familienwappen ein Statussymbol. Zum anderen konnten nur ganz wenige Menschen lesen und schreiben.
So „unterzeichnete“ man rechtsgeschäftliche Vereinbarungen mit dem eigenen Wappensiegel.
Das Familiewappen zeigt drei sinkende silberne Lanzenspitzen auf einem Königsblauen Hintergrund.
Im Mittelalter war blau das Symbol für Beständigkeit, Treue, Ruhm, Ehre und Aufrichtigkeit.
Silber war für Macht, Energie (Mond) und Neutralität.
Die Familienwappen tauchte aus Heutigen Erkenntnissen erstmals mit (Kleinrat) Werner Spiess im Jahre 1417 auf.
In manchen Kantonen hatten Amtspersonen in dieser Zeit,
eigene Amtssiegel.
Ob in seinem Siegel das Familienwappen vorkam oder
wie es ausgesehen hat,
ist bis Heute noch nicht bekannt.
1417 Werner Spiess
Familie Spiess

